Aufbau und Berechnung eines Regenwasserspeichers wie Zisterne oder Tank zum Regenwasser sammeln

Sie möchten Regenwasser auffangen oder Regenwasser sammeln und mit Hauswasserwerk nutzen?

Verwendungsschema einer Hausanlage

Mit der Regenwassernutzung in einen Regenwasserbehälter wie Betonzisterne, Kunststoffzisterne oder Flachtank können Sie Ihr eigenes Hauswasserwerk betreiben und Geld sparen.

Wir möchten Ihnen kurz erklären, was Sie zum Regenwasser nutzen benötigen.

  1. Um Regenwasser zu sammeln, benötigen Sie eine Regenwasserzisterne oder ein Wassertank, der im Garten oder im Hof als Betonzisterne, Kunststoffzisterne in den Boden eingelassen oder im Keller als Kellerzisterne oder als Kunststoffflachtank aufgestellt wird. Einen Regenwassertank unterirdisch anzulegen, also sozusagen, einen Regenwasser Erdtank, ist die platzsparendere Lösung, als den Regenwasserspeicher im Keller aufzustellen.
  2. Um das Regenwasser grob zu reinigen benötigen Sie einen Filter, der das Regenwasser vor der Regenwasserzisterne oder dem Regenwassertank filtert, so dass keine Blätter oder größere Schmutzteile in der Regenwasserbehälter gelangen können.
  3. Das Hauswasserwerk versorgt die Verbraucher in Haus und Garten mit Wasser. Mittels einer Pumpe, die an die Regenwasseranlage angeschlossenen wird, werden so z.B. Toilette, Waschmaschine, Gartenbewässerung mit dem nötigen Regenwasser versorgt.
  4. Ein eigenes Leitungsnetz ist gesetzlich vorgeschrieben! Es muss vom normalen Trinkwassernetzt getrennt betrieben werden. Gesetzliche Vorgaben beachten!

Die Funktion einer Regenwasseranlage in der Übersicht:

Das vom Dach abließende Regenwasser, gelangt über den Regenwasserfilter in den Regenwasserspeicher, der eine Regenwasserzisterne im Boden oder einem Flachtank oder Wandtank im Keller sein kann. Bei einem Erdtank für Regenwasser kann sowohl eine Kunststoffzistene, als auch eine Betonzisterne zum Einsatz kommen. Um ein Überlaufen bei einer vollen Regenwasserzisterne oder einem vollen Regenwassertank zu verhindern, wird ein Abfluss zum Kanal oder zur Versickerungsmulde gelegt, der die Regenwasserversickerung garantiert.
Das aufgefangene und gespeicherte Regenwasser wird nun über die Hausanlage mit einer Saugpumpe zu den einzelnen Verbrauchsstellen gefördert. Dafür wird ein eigenes Regenwasserleitungsnetz installiert. Durch eine automatische Füllstandserfassung und Nachspeisung durch die regionale Trinkwasserversorgung wird die Versorgung bei leerem Speicher sichergestellt.


Füllen Sie das nachfolgende Formular aus. Wir berechnen für Sie die optimale Speichergröße und erstellen Ihnen kostenlos ein unverbindliches, passendes Angebot.

Wir setzen uns mit Ihnen schnellstmöglich in Verbindung. Diese Anfrage ist KEINE Auftragserteilung!

Regenwassernutzung

Offnen Sie den Hahn für Ihre eigene Wasserversorgung

Der Verbrauch jedes Bürgers in Deutschland beträgt im Durchschnitt 127 Liter am Tag. Davon werden alleine 40 Liter für die Toilettenspülung verbraucht. Steigende Preise für Wasser und Abwasser und ein erhöhter Umweltschutzgedanke, haben in den letzten Jahren zu einer steigenden Nachfrage, insbesondere bei Neubauten, geführt.

Sparen Sie Geld durch Eigenleistung und günstigen Einkauf.

Die Installation und der Einbau werden mit Ihnen Schritt für Schritt erörtert und Sie erhalten, außer einer detailierten Anleitung, natürlich auch telefonischen Support, wenn Fragen oder Unklarheiten auftauchen sollten.

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Speicherbedarf selbst berechnen

Sie können aber auch selbst Ihren Speicherbedarf errechnen. Laden Sie hierzu nebenstehendes PDF herunter:

Download optimale_Regenspeichergroesse (PDF, 496 Kbyte)

Verwendungsvorschriften

Regenwasseranlagen können zum Zwecke der WC-Spülung, Gartenbewässerung und zum Wäschewaschen in privaten oder öffentlichen Gebäuden betrieben werden und stellen kein hygienisches Risiko für die Benutzer dar. Fachgerechte Planung und Ausführung sowie regelmäßige Wartung und die strikte Einhaltung der geltenden Rechtsvorschriften und Normen sind für die Akzeptanz der öffentlichen Stellen notwendig.
Damit kann der Bau und der Betrieb von Anlagen zur Regenwassernutzung nicht untersagt werden!

Entscheidend für einen dauerhaft sicheren Betrieb und wichtige Voraussetzung für die Akzeptanz der Regenwassernutzung bei den entsprechenden öffentlichen Stellen sind die Genehmigungen. Der Bau und der Betrieb von Regenwassernutzungsanlagen kann nicht untersagt werden, sofern die einschlägigen Vorschriften eingehalten werden. (Trinkwasserverordnung, DIN 1986, DIN 1988, DIN 1989, DIN 2000 und DIN 2001)

Folgende Punkte sind dort zwingend vorgeschrieben:

  • Um beim Trinkwassernetz eine Belastung durch Keime auszuschließen, ist eine Trennung durch ein getrenntes Rohrsystem für Regenwasser erforderlich (Vorschrift der DVGW).
  • Eine Nachspeisung von Trinkwasser in den Regenwasserspeicher oder in den Nachspeisebehälter sollte nur im freien Auslauf oberhalb des höchstmöglichen Wasserstandes (Rückstauebene) erfolgen.
  • Es sollte eine dauerhafte und eindeutige Kennzeichnung aller Regenwasserleitungen unter Putz mit Trassenbändern, auf Putz mit Klebefahnen sowie an allen Zapfstellen angebracht werden.
  • Zapfstellen für Regenwasser müssen gegen unbefugte oder unbeabsichtigte Entnahme - vor allem durch Kinder - gesichert werden. Das kann gewährleistet werden durch abnehmbarer Steckschlüssel oder abschließbarer Ventiloberteile.
  • Gegen das Eindringen von Schmutzwasser (Rückstau) aus der Abwasserkanalisation sind Sicherungen erforderlich.